Im Jahr 1963 wurde von 9
schießbegeisterten Innstädtler:
Haumer
Hans
Eller
Manfred
Weidinger
Georg
Mauerer
Franz
Eller
Hilde
Würzinger
Karl
Mauerer
Margarete
Gell Hans
Heiss Ott
der Schützenverein ins Leben
gerufen.
Das Vereinslokal war damals das
ehemalige Gasthaus "zum Einhorn" in der Lederergasse 3, Passau -
Innstadt, wo unter bescheidenen Voraussetzungen mit 2
Schießständen auf engstem Raum der Schießbetrieb aufgenommen
wurde.
Von Anfang an beteiligten sich
die Innschützen nunmehr mit einer Mannschaft in der
Schützenklasse an den RWK. Nach Schließung dieses Vereinslokales
fanden die Innschützen im benachbarten Gasthaus "Zum Goldenen
Kreuz" in der Lederergasse 17 eine neue Bleibe und bauten im
Saal des 1. Stockes insgesamt 4 Schießstände ein. Steigende
Mitgliederzahlen belohnten die Initiative der Innschützen.
Doch auch im 2. Vereinsheim
waren den Innschützen nur wenige Jahre des Aufenthalts vergönnt.
Da das Gasthaus "Zum Goldenen Kreuz" von der Kirche aufgekauft
und zu einem Pfarrzentrum umgestaltet wurde, mußten die
Innschützen erneut auf Herbergssuche gehen.
Im Gasthaus "Zum Weißen Lamm"
in der Mariahilfstraße 8, Passau - Innstadt, bot sich eine neue
Möglichkeit, den Schießbetrieb aufrecht zu erhalten und bauten
in Eigenleistung mit dem Entgegenkommen der Brauerei Peschl im
Garten des Gasthauses eine neue Schießhalle, die sie auf
Vertragsbasis nutzen konnten.
1978 wurde dann die neue
Schießhalle mit 6 neuen elektronischen Anlagen eingeweiht.
Aufgrund der hervorragenden
Schießbedingungen war der Zulauf der Jugend aus der Innstadt
groß und zeitweise konnten der Verein auf 25 Jugendliche
zurückgreifen. Außer einer Mannschaft in der Schützenklasse
konnten jetzt noch 2 Jugendmannschaften aufgebaut werden, die
lange Jahre äusserst erfolgreich an den RWK teilnahmen und die
zum Teil heute Leistungsträger in der Schützenklasse darstellen.
Nach mehreren Pächterwechsel im
Gasthaus "zum Weissen Lamm" zogen jedoch dunkle Wolken am
Horizont auf. Die zunehmende Umgestaltung von alteingesessenen
Gasthäusern in Passau in Studentenlokale verschonte auch das
Vereinslokal nicht und forderte von Innschützen seinen Tribut.
Den langwierigen Verhandlungen mit der Brauerei war leider kein
Erfolg beschieden und die Innschützen mußten ihre Schießhalle
räumen.
Dies war ein Tiefpunkt in der
Vereinsgeschichte. Enttäuscht und verbittert standen sie
plötzlich auf der Strasse, ohne momentane Perspektive, wie es
mit dem Verein weitergehen sollte.
Doch die Innschützen gaben, wie
so oft schon, nicht auf und suchten zielstrebig nach neuen
Möglichkeiten, um die Existenz des Schützenvereins zu
gewährleisten. Durch ein entgegenkommen des Gasthauses "zum
Streiblwirt" in Passau - Rittsteig, in dem sich im Keller des
Gasthauses eine neue Schießanlage mit 6 elektronischen Anlagen
befand, konnte der Schießbetrieb ab Januar 1990 sofort
weitergeführt und das Weiterbestehen des Schützenvereins
gesichert werden.
Ein Glücksfall für die
Innschützen Passau !!!.
Der Umzug von der Innstadt nach
Passau-Rittsteig ging jedoch in erster Linie auf Kosten vieler
Jugendlicher. Die wegen der Entfernung den Verein verließen und
aus dem Stadtteil Rittsteig nur wenig Nachwuchs in der
Jugendklasse gewonnen werden konnte.
Hingegen traten in der
Schützenklasse neue Mitglieder bei, so dass zeitweise neben
einer Jugend/Juniorenmannschaft noch 3 Mannschaften in der
Schützenklasse sehr erfolgreich bei den Rundenwettkämpfen
beteiligt waren. In den letzten Jahren hörten mehrere
Leistungsschützen aus Beruflichen Gründen mit dem Schießsport
oder durch Weggang zu anderen Vereinen auf , ist
z.Zt. nur noch 1 Mannschaft in der Schützenklasse bei den RWK
vertreten. In den letzten Jahren ist wieder ein Zulauf von
mehreren Jugendlichen zu verzeichnen, so dass bald wieder eine
neue Jugendmannschaft zusammengestellt werden kann.
In der Rundenwettkampfsaison
2007 - 2009 konnte wieder eine Jugendmannschaft gemeldet werden,
die gleich in ihrer 1. Saison den 3. Platz mit einem
Ringdurchschnitt von 1001,00 Ringen erzielten konnte.
Seit bestehen des Vereines wahren bzw. sind
folgende Ämter besetzt: